21. Juni 2017

Deutscher Städte- und Gemeindebund in Berlin

Seit einigen Jahren bin ich für den hessischen Städtetag im Präsidium und Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Verbunden waren die diesjährigen Sitzungen mit dem Deutschen Kommunalkongress in Berlin.

Es gab viele Information und für mich persönlich die wiederholte Feststellung, dass wir uns in Deutschland stellenweise nur mit uns selbst beschäftigen. Der Länderföderalismus, den viele Länder im Selbsterhaltungstrieb als das Beste an Deutschland vermitteln, ist zu oft Bremse für Fortschritt in Deutschland.

Die Länder gehören zweifelsohne dazu - ein Hesse ist ein Hesse, ein Bayer ein Bayer...Aber brauchen wir alles in jeder Ausführung sechzehn mal? Sechzehn Baugesetzgebungen, sechzehn Innenministerien und und und. Dies ist ein Verschwendung von Ressourcen und eine Verkomplizierung vieler Sachverhalte für Verwaltungen und Politik - und letztendlich auch oft für die Bürger. Warum geht bei uns nicht, was 10 Kilometer weiter in Bayern geht oder umgekehrt? Wollen wir vorwärts kommen, brauchen wir eine Reform der Bund-Kommunen-Beziehung. Und eine Reform der Länderstrukturen! Aber da wird sich wohl niemand so richtig rantrauen... Schade!

Aber dennoch alles in allem ein inspierierende Veranstaltung durch die Vielzahl von Kollegen aus allen Bundesländern.




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16. Juni 2017

Sonnwendfeuer in Heubach

Das Sonnenwendfeuer hat in Heubach lange Tradition. In wochenlanger Vorarbeit wird ein hoher Holzturm aufgebaut. Am Tag des Sonnwendfeuers selbst laufen erst die Kinder mit einem Fackelzug durch das Dorf und zünden dann das "Kinderfeuer" an. Später fährt traditionell ein Motorrad-Konvoi zum Otzberg und zurück, dann bei Einsetzen der Dämmerung wird das große Feuer angezündet. Ein beeindruckendes Ereignis, bei dem Groß und Klein stundenlang zuschauen, bis es erlischt.
Ankunft der Motorradfahrer vor dem Anzünden

Wenn's dunkel wird, wird angezündet...

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15. Juni 2017

Bewerbungsfrist für Bürgermeisterkandidaten endet am 12.6.

Echo-Online Artikel vom  15.6.2017:


Von Reinhard Jörs

BÜRGERMEISTER Gegen Rathaus-Chef Joachim Ruppert (SPD) tritt zur dritten Amtszeit niemand an

GROSS-UMSTADT - Am Sonntag, 20. August, wählen die Groß-Umstädter ihren künftigen Bürgermeister. Es wird weiterhin Joachim Ruppert sein, denn seit dieser Woche steht fest, dass niemand gegen den SPD-Chef im Rathaus antreten wird. Die mehr als 22 000 Einwohner im Mittelzentrum des Ostkreises, der flächengrößten der 23 Kreis-Kommunen, werden also bei der Stimmabgabe nur eine Wahl haben: Ruppert ja oder nein.

NUR EIN KANDIDAT IST DIE AUSNAHME
Opposition findet keinen Kandidaten



„Es hat sich kein möglicher Kandidat gefunden, der bereit war, es zu machen“, sagt der Chef des CDU-Stadtverbands, Michael Engels, mit bedauerndem Unterton. Schließlich stellt die CDU die größte Oppositionsfraktion. „Alternativ wäre in Betracht gekommen, einen gemeinsamen Bewerber aufzustellen, vielleicht einen Parteilosen, der von der ganzen Opposition getragen wird. Das haben wir in der CDU intensiv diskutiert, und auch kurz mit anderen besprochen“, schildert der CDU-Vorsitzende. Doch auch dies führte nicht zum Erfolg. Das sei bedauerlich, „denn es sollte eigentlich eine Alternative geben“. Michael Engels weiter: „Für Groß-Umstadt wäre Veränderung gut. Die Chance über die Bürgermeisterwahl haben wir nun leider nicht. Aber wir werden unser Profil im Parlament schärfen.“
Die Grünen, die derzeit mit der SPD eine Koalition bilden, verzichten auf einen eigenen Bewerber. „Es wäre aussichtslos“, stellt Willi Adams kurz und knapp fest. Viel Aufwand, ohne Aussicht auf Erfolg. Zudem gebe es ja die Zusammenarbeit mit der SPD und einen unterschriebenen Koalitionsvertrag. „Wir hatten allerdings erwartet, dass die CDU einen Kandidaten aufstellt.“ Dass die Wähler nun keine Auswahl haben werden, sei möglicherweise ein Signal, denn so könne es nicht weitergehen. „Wir brauchen in Groß-Umstadt eine kräftige Opposition, wir brauchen Vielfalt der Meinungen und wir brauchen Alternativen.“ Dass all das oft fehle, könne mit dieser Ein-Mann-Wahl deutlich werden.
Auch die recht starke Bürgervereinigung Groß-Umstadt (BVG) stellt diesmal keinen Kandidaten. „Wir haben sogar versucht, über die Kreisverbände der Freien Wähler jemanden von außen zu bekommen“, schildert BVG-Vorsitzende Uschi Münch. „Aber gegen einen Amtsinhaber will niemand antreten, schon gar nicht gegen Joachim Ruppert.“
Und was sagt der alte und neue Bürgermeister zu all dem? „Dass die anderen niemanden gegen mich aufstellen, nehme ich mit Dankbarkeit und Demut auf. Das macht es jetzt für mich leichter, und es ist vielleicht auch ein Stück weit Bestätigung, wie ich das gemacht habe.“ Zudem gebe es eben die Umstädter Konsenskultur in der Politik. „Wir haben hier ein anderes Miteinander, suchen vorab gemeinsam nach Lösungen. Das finde ich erstmal gut.“ Bei der Bürgermeisterwahl sei nun die Wahlbeteiligung die Herausforderung. „50 Prozent wäre das Mindeste, was man jetzt erreichen muss. Diesen Anspruch hab’ ich.“
Es wird Joachim Rupperts dritte Amtszeit werden. Beim ersten Mal im Jahr 2005, in der Nachfolge von Wilfried Köbler (SPD), waren noch etliche Kandidaten angetreten und es folgte ein überraschend spannendes Rennen. Der parteilose Stefan Bock war der Überraschungsstar, erzwang eine Stichwahl und erreichte dort – unterstützt von der BVG – gegen SPD-Mann Joachim Ruppert beachtliche 46,5 Prozent der Stimmen.
Im Jahr 2011 trat allein der altgediente, inzwischen verstorbene Christian Flöter (Grüne) als Alternative an.
54 Jahre alt ist Joachim Ruppert; 60 Jahre alt wäre er beim nächsten Mal im Jahr 2023. „Ob dann noch eine vierte Amtszeit kommt, ist noch nicht entschieden. Aber erstmal muss es jetzt noch mehr Ja- als Nein-Stimmen für mich geben.“

Echo-Online vom 15.6.2017
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Kleestädter Jugendtage für die Fußballjugend

Jährlich stemmt der SV Kleestadt mit vielen Helfern die Jugendtage. Ein Treffen von Hunderten von Jugendlichen, die Turniere ausspielen. Gerade für die Jüngeren ein besonderes Event. Wie gut, dass der Verein viele helfende Hände motivieren kann.

Kurz vor der Siegerehrung


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11. Juni 2017

30. Internationales Sommerfest

Ein stolzes Jubiläum in einer Stadt, die von ihrer Vielfalt lebt: 30 Jahre Internationales Sommerfest.

Rund 80 Nationen leben in Groß-Umstadt. Natürlich einige mit nur mit wenigen Vertretern. Die größte Gruppe sind mit über Tausend Mitbürgern die Portugiesen. Aber auch viele Türken, Italiener, Spanier, Polen und viele mehr leben zwischenzeitlich in Groß-Umstadt.

Das InternationaleSommerfest ist aus unserem Kulturgeschehen nicht wegzudenken und lockt immer wieder viele in den Gruberhof. Kulinarische Köstlichkeiten aus vielen Ländern, Folklore, Musik... und gute Stimmung. Eine runde Sache!


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